DIE KOSTEN DEINES EINKAUFS
Früher und Heute
Der Inflationsmonitor zeigt dir, wie sich typische Lebensmittelpreise in Österreich verändert haben – und was dein Warenkorb heute im Vergleich zu 2020, 2015 und 2010 kostet, sowie die Entwicklung einzelner Trendkurven von Lebensmitteln von 2010 bis heute.
Was dieser Monitor sichtbar macht
Inflation merkt man nicht im Fernsehen, sondern beim Einkaufen. Dieser Monitor zeigt dir, wie sich konkrete Lebensmittelpreise in Österreich seit 2010 verändert haben — nicht abstrakt, sondern in Euro, Stück, Liter und Kilo. Du kannst sehen, wie einzelne Produkte teurer wurden und wie sich ein ganzer Einkauf entwickelt hat.
- Preise für rund 50 typische Supermarktartikel
- keine Aktionen, keine Werbung — realistische Marktpreise
- Vergleich zwischen 2010, 2015, 2020 und heute
- verständlich erklärt, ohne Fachsprache
Wie Du den Monitor benutzt
Du kannst einzelne Produkte ansehen oder deinen persönlichen Einkauf nachbauen. Der Warenkorb-Rechner berechnet automatisch, was derselbe Einkauf in verschiedenen Jahren gekostet hätte. So erkennst du deine persönliche Teuerung – oft höher als die offizielle Inflationsrate.
- Produkt auswählen und die Preisentwicklung von 2010 bis 2025 ansehen
- Mengen eintragen und deinen eigenen Warenkorb berechnen
- Zeitraum (2010, 2015, 2020, 2025) frei kombinieren
- Ergebnisse in Euro und als prozentuale Veränderung verstehen
Was dieser Monitor zeigt
Der Preis- & Inflationsmonitor zeigt, wie viel typische Lebensmittel heute im Vergleich zu früher kosten. Statt abstrakter Durchschnittswerte siehst du reale Preise aus dem Supermarkt – zum Beispiel für Milch, Brot, Gemüse, Fleisch, Kaffee, Öl oder Saft. So wird sichtbar, warum sich viele Einkäufe stärker verteuern als es die offiziellen Inflationszahlen auf den ersten Blick vermuten lassen.
Nicht alle Produkte folgen derselben Preisentwicklung. Einige steigen moderat, andere sprunghaft. Gründe dafür sind unter anderem:
- Weltmarktpreise (z. B. bei Energie, Getreide, Kaffee, Kakao oder Zucker)
- Ernte- und Wetterrisiken (z. B. Frost, Dürren oder Schädlingsbefall bei Obst und Gemüse)
- Transport-, Energie- und Verpackungskosten
- Löhne und Betriebskosten im Handel und in der Produktion
- Importpreise und Wechselkurse – etwa bei Olivenöl, Orangen oder Kaffee
- Politische Ereignisse wie Kriege oder Exportbeschränkungen
Dadurch können manche Lebensmittel zwei- bis dreimal so stark steigen wie andere – vor allem Produkte, die weltweit gehandelt werden oder stark von Energie und Rohstoffen abhängen.
Die angezeigten Werte orientieren sich an realen österreichischen Lebensmittelpreisen. Sie basieren auf öffentlich zugänglichen Preisbeispielen, dem AK-Preismonitor und typischen Regalpreisen (inklusive Diskonter), ergänzt um modellierte Preisverläufe für frühere Jahre. Kurzfristige Aktionen fließen nicht ein – dargestellt werden typische Marktpreise.
Ziel ist Transparenz: Die Daten sollen nachvollziehbar zeigen, wie sich konkrete Alltagsausgaben entwickeln – nicht auf Schlagzeilenwirkung, sondern auf Verständlichkeit ausgelegt. Auf Wunsch stellen wir transparente Methodik-Details zur Verfügung — denn dieser Monitor soll nachvollziehbar sein, nicht glaubenbasiert.
- Du siehst, wie sich dein Einkauf ganz konkret verteuert hat – nicht nur „gefühlt“.
- Du erkennst, welche Produkte deinen Geldbeutel besonders belasten.
- Du kannst mit eigenen Zahlen mitreden, wenn über Inflation diskutiert wird.
- Du bekommst eine Grundlage für Gespräche in Haushalt, Medien, Politik oder Interessenvertretungen.
Kurz gesagt: Der Monitor übersetzt „Inflation“ in deinen Einkaufszettel.
Was hat sich beim Einkauf verändert?
Vergleiche Preisänderungen, sieh dir alle Produkte im Detail an oder berechne, was dein eigener Warenkorb heute im Vergleich zu 2020, 2015 und 2010 kostet. Starte mit den Preistrends – und probiere dann den Warenkorb-Rechner aus.
| Produkt | Einheit | 2010 (€) | 2015 (€) | 2020 (€) | 2025 (€) | Veränderung 2020-2025 |
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| Produkt | Einheit | 2020 (€) | 2025 (€) | Menge |
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Inflation verständlich erklärt
Inflation bedeutet, dass Geld an Wert verliert: Ein Einkauf, der früher weniger gekostet hat, wird teurer. Nicht nur ein einzelnes Produkt verändert sich, sondern im Durchschnitt viele Waren und Dienstleistungen. Für dieselbe Summe Geld bekommst du weniger als früher. Offizielle Inflationszahlen zeigen nur einen Durchschnitt über alle Waren und Dienstleistungen. Für Haushalte ist aber entscheidend, was sie tatsächlich kaufen. Deshalb kann die eigene Teuerung deutlich höher sein als das, was in Nachrichten oder Statistiken genannt wird.
Wichtig ist der Unterschied zwischen:
- Einzelpreisen, die sich sehr stark bewegen können (z. B. Energie, Obst, Kaffee)
- dem Preisniveau insgesamt, das über Indizes wie den Verbraucherpreisindex (VPI) gemessen wird
Offizielle Inflationszahlen sind ein Durchschnitt über viele Produkte. Deine persönliche Teuerung kann höher oder niedriger sein – je nachdem, was du tatsächlich kaufst.
Die wichtigsten Ursachen für höhere Preise sind u. a.:
- Kostensteigerungen bei Energie, Rohstoffen, Löhnen oder Transport
- Angebotsengpässe, z. B. durch Ernteausfälle oder Lieferkettenprobleme
- Hohe Nachfrage, wenn viele Menschen gleichzeitig kaufen wollen
- Geld- und Zinspolitik, die Kredite günstiger oder teurer macht
- Erwartungen: Wenn Unternehmen mit höheren Kosten rechnen, passen sie Preise oft im Voraus an
Statt „Inflation zu bekämpfen“ spricht man sinnvoller davon, Preis- und Kaufkraftstabilität zu sichern. Dazu gehören u. a.:
- Zinspolitik der Zentralbanken, um extreme Nachfrageschübe zu bremsen
- Transparenz bei Preisen und Wettbewerb, damit überhöhte Preise sichtbar werden
- Zielgerichtete Entlastungen (z. B. für Energie oder Grundnahrungsmittel), statt pauschal „mehr Geld für alle“
- Ausgewogene Lohnpolitik, damit Kaufkraft erhalten bleibt, ohne eine Preisspirale auszulösen
- Strategische Reserven (z. B. Energie, Getreide), um extreme Preisschocks abzufedern
Ziel ist es, Preissprünge zu dämpfen und Haushalten Planbarkeit zu ermöglichen.
Der Inflationsmonitor ersetzt keinen offiziellen Verbraucherpreisindex
und ist keine Anlage- oder wirtschaftspolitische Empfehlung.
Der Inflationsmonitor ist kein offizieller Index und keine wirtschaftspolitische Forderung.
Er ersetzt keine Statistiken — er ergänzt sie, indem er reale Alltagskosten sichtbar macht.
Er zeigt auf Basis ausgewählter Lebensmittelpreise, wie sich konkrete Alltagsausgaben verändert haben. Die Daten sollen Preisentwicklungen sichtigbar und verständlich machen – Ziel ist nicht, zu dramatisieren, sondern verständlich zu zeigen, wie sich konkrete Preise entwickeln — ganz ohne Werbung, Manipulation oder Kaufempfehlungen..
Quellen & Hinweise
Die Daten in diesem Inflationsmonitor basieren auf öffentlich zugänglichen Preisen (u. a. AK-Preismonitor) sowie auf realen Durchschnittspreisen und keinen Schätzungen, die ergänzend modelliert wurden.
- Arbeiterkammer Österreich – Preismonitor / Warenkorb-Beispiele
- Statistik Austria – Verbraucherpreisindex (VPI)
- Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – Informationen zu Geldpolitik und Preisstabilität
- Weitere öffentlich zugängliche Berichte zu Preisentwicklungen und Lebenshaltungskosten
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Darstellung dient der Veranschaulichung und ist kein offizieller Index.